Die Tiere DIE am Federtierhof LEBEN

Blässhuhn /Fulica atra

 

ist eine mittelgroße Vogelart, die als einer der häufigsten Wasservögel bevorzugt auf nährstoffreichen Gewässern anzutreffen ist. 

Die Art wird bisweilen auch Blässralle  genannt, um auf die korrekte taxonomische Einordnung hinzuweisen. Blässhühner werden im ersten Lebensjahr geschlechtsreif, brüten allerdings erstmals oft erst im dritten Kalenderjahr. Die Paare finden sich meist zu einer monogamen Saisonehe zusammen. 

Kiebitz / Vanellus vanellus

Säbelschnäbler  / Recurvirostra avosetta

 

Die Paarbildung beginnt gegen Ende des Winters. Viele Säbelschnäbler treffen bereits verpaart am  Brutplatz ein. Kurz nach der Ankunft im Brutrevier beginnt die Balz.

Das wichtigste Lebensraumelement des Säbelschnäblers sind feinsedimentige, vegetationsarme  Flachwasserzonen und  Uferbereiche, wo er seiner spezialisierten Form der Narungssuche nachgehen kann.

  Witwenpfeifgans /Dendrocygna viduata

 

Sie ist beheimatet im tropischen Südamerika sowie in Afrika und kommt auch auf Madagaskar vor. Das Weibchen legt acht bis zwölf Eier, die von beiden Elternvögeln 28 Tage lang bebrütet werden. Die Witwenpfeifgans frisst Pflanzenteile sowie kleine Wassertiere.

Herbstpfeifgans  / Dendrocygna autumnalis

 

Herbstpfeifgänse nisten in Baumhöhlen, die sich in unmittelbarer Nähe zum Wasser befinden. Ein Gelege besteht in der Regel aus zwölf bis 16 weißen Eiern, die von beiden Elternvögel zwischen 23 und 30 Tagen bebrütet werden. Die Dunenjungen verlassen das Nest in einem Alter von etwa einem Tag und werden durch beide Elternvögel geführt. Dunenjungen sind nach etwa 56 Tagen flügge.

Mähnengans /Chenonetta jubata

 

Den Namen bekam sie wegen der aufrichtbaren Federn am Hinterkopf des Männchens. Sie gehört zur Fauna Australiens und kommt dort in zwei disjunkten Verbreitungsgebieten vor. Es werden keine Unterarten unterschieden. Während das Weibchen brütet, hält sich das Männchen in der Nähe auf und begleitet in der Regel das Weibchen, wenn dieses das Nest zum Fressen verlässt.

Kaisergans /Anser canagicus

 

Die Kaisergans wirkt gedrungener als andere Feldgänse-Arten. Ihre Körperlänge beträgt im Durchschnitt 60 Zentimeter. Die Beine sind relativ kurz. Sie hat einen weißen Kopf und ein gesperbertes Gefieder. Beide Geschlechter sehen gleich aus. Die Männchen sind allerdings meist etwas größer als die Weibchen. Beide Geschlechter wiegen etwa 2,5 Kilogramm. Die Ganter bilden in der Brut Zeit Trupps und halten sich abgesondert von den brütenden Weibchen an der Uferzone auf. Pro Gelege werden meist nur zwei bis drei Jungtiere flügge. Ihre Geschlechtsreife erreichen Jungvögel frühestens gegen Ende des 2. Lebensjahres, in der Regel aber erst im 3. Lebensjahr.

 

  Zwergblässgans / Anser erythropus

 

Ihr Brutgebiet umfasst die Waldtundra Eurasiens, teilweise auch die nördliche Waldzone sowie den Süden der Strauchtundra. Während des Winterhalbjahres ist sie auch in Westeuropa zu beobachten. Überwinterungsplätze finden sich auch in Vorder- und Kleinasien, im Süden des Kaspischen Meeres, in der Nilebene, in Südjapan, Korea und Südostchina.

Kappensäger /Lophodytes cucullatus

 

Die Balz zwischen Männchen und Weibchen beginnt bereits im Februar in den Winterruhegebieten, kurz bevor die Vögel mit ihrem Zug zu den Brutrevieren beginnen.Kappensäger fressen überwiegend kleine Fischchen, Kleinkrebse und während der Sommermonate auch Wasserinsekten. Sie erbeuten diese, indem sie unter Wasser tauchen. Kappensäger fressen überwiegend kleine Fischchen, Kleinkrebse und während der Sommermonate auch Wasserinsekten. Sie erbeuten diese, indem sie unter Wasser tauchen.

Zwergsäger /Mergellus albellus

 

Männchen und Weibchen des Zwergsägers haben deutlich unterschiedliches Gefieder. Das Verbreitungsgebiet der Zwergsäger erstreckt sich südlich des Die Paarbildung der Zwergsäger erfolgt im Winterquartier (Februar, März). Im April und Mai treffen die Paare in ihren Brutgebieten ein, die Eiablage erfolgt überwiegend im Mai, in einigen Gebieten noch bis Mitte Juni. Die Brut erfolgt bevorzugt in BaumhöhlenPolarkreises im borealen Nadelwald von Finnland bis Kamtschatka.

 

Gänsesäger /Mergus merganser

 

Gänsesäger sind Höhlenbrüter .  In Frage kommen v. a. Baumhöhlen, aber auch Felsspalten, Uferunterspülungen, Dachböden etc.; künstliche Nisthöhlen werden gerne angenommen . Die Höhle wird mit Daunen ausgepolstert. Das Weibchen legt ab April etwa 7 bis 14 cremefarbene Eier und bebrütet sie allein 32 bis 35 Tage lang. Die Erpel verlassen zu dieser Zeit bereits meist das Brutgebiet und beginnen mit der Mauser.

 

Krickente/ Anas crecca

 

Wie bei vielen Entenvögeln üblich, zeigt sich auch bei der Krickente ein ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus. Der Erpel hat einen leuchtend kastanienbraunen Kopf. Beiderseits zieht sich vom Auge ein breiter, glänzend grüner und bogenförmiger Streifen.Krickenten legen ihre Nester gut versteckt in der Ufervegetation entlang von Gewässern an. Das Weibchen legt ab Ende April etwa acht bis zwölf Eier, 

 

Rotschulterente  / Callonetta leucophrys

 

Die Rotschulterente lebt in Sümpfen und Seen der bewaldeten Savannenlandschaften Südamerikas. Sie bevorzugt die nahrungsreichen Überschwemmungsgebiete der Flüsse, meidet hingegen die Gewässer der Regenwälder als auch Flüsse mit Steilufern.In Mitteleuropa wird sie gelegentlich beobachtet. Dabei handelt es sich jedoch immer um  Gefangenachafts flüchtlinge.

Hottentottenente /Anas hottentota

 

Die Hottentottenente ist mit einer Körperlänge von 25 bis 30 Zentimeter  und somit die kleinste .Die Ente ist nicht sehr ruffreudig.Hottentottenenten präferieren als Lebensraum flache Süßwassergewässer und Seen. Sie suchen bevorzugt an den Uferrändern nach Nahrung und halten sich meist zwischen der Schwimmblattvegetation auf.Die Hottentottenente verfügt über kein sehr auffallendes Balzrepertoire.

Versicolorente  / Spatula versicolor

Moorente (Aythya nyroca)

 

Die Moorente ist die kleinste Tauchente. Sie erreichen eine Körperlänge von 38 bis 42 Zentimeter. Moorenten wiegen durchschnittlich etwa 560 Gramm.

Das Brutkleid des Moorentenerpels ist leuchtend kastanienbraun mit weißen Augen. Das Weibchen ist ähnlich, jedoch blasser gefärbt und hat braune Augen. 

 

Mandarinente / Aix Galericulata

ist in Ostasien beheimatete Vogelart aus der Familie der Entenvögel Sie gehört wie die Brautente zur Gattung Aix. In Europa gibt es einige verwilderte Parkpopulationen, die aus privaten Zuchten entstanden sind, entflogen oder ausgesetzt . Sie ist einfach zu halten und züchtet gut in privater Haltung.

 

Brautente  /Aix sponsa

Natürliches Verbreitungsgebiet ist Nordamerika. Sie lebt an Waldseen und ist an ein Leben in Waldgebieten angepasst. Bäume dienen ihr als Brut- und Rastplatz. Sie brütet bevorzugt in verlassenen Nisthöhlen von Spechten. Die Küken springen wenige Stunden nach dem Schlupf mehrere Meter auf den Erdboden hinab, um dem weiblichen Elternvogel zum nächsten Gewässer zu folgen. Brautenten sind sehr manövrierfähige Flieger, die auch dichte Baumbestände geschickt durchfliegen.

Peposakaente  / Netta peposaca

 

Die Peposakaente   ist ein zu den Tauchente zählender  monotypischer Entenvogel. Ihr Verbreitungsgebiet ist Südamerika. Dort zählt sie zu den häufigsten Entenarten. Besonders zahlreich ist sie in den Ebenen der Pampas- und Agrarzonen Argentiniens anzutreffen. Die Männchen dieser sich überwiegend pflanzlich ernährenden Entenart haben einen auffallend karminroten Schnabelhöcker

 

 Reiherente /Aythya fuligula

 

Sie zählt zu den so genannten Tauchenten und gilt als die häufigste Süßwassertauchente. Es handelt sich um eine verhältnismäßig kleine, kompakt gebaute Ente. Auffällig sind der verhältnismäßig kurze Schnabel und der auffällig runde Kopf. Die Männchen haben am Hinterkopf einen langen, herabhängenden Schopf.

 

Die Reiherente ist in Mitteleuropa ein verbreiteter Brut- und Jahresvogel.

 

 

Schellente  / Bucephala clangula

 

Zur Balz der Schellenten gehört ein umfangreiches Repertoire an Balzposen und Balzgesten. Bereits im Herbst zeigen die ersten Männchen die ersten charakteristischen Verhaltensweisen der Balz. Ab Dezember versammeln sich die Erpel in kleinen Trupps, die zwischen zwei und acht Tiere umfassen, und balzen gemeinsam in der Nähe einzelner Weibchen. Die Weibchen wirken an der Balz unbeteiligt. Die Männchen reagieren jedoch auf die Weibchen, indem sie einem wegschwimmenden Weibchen folgen und in deren Nähe die Balz fortsetzen.

Schwarzhalsschwan /Cygnus melancoryphus

 

Er kommt lediglich im Süden Südamerikas vor.Der Schwarzhalsschwan wird 100 bis 140 Zentimeter lang und wiegt 3,2 bis 6,5 Kilogramm. Die Männchen sind deutlich größer als die Weibchen. Das Weibchen legt drei bis acht Eier und bebrütet diese etwa fünf Wochen lang allein, während es vom Männchen sorgsam bewacht wird. Die grau gefärbten Jungen sind Nestflüchter und werden oft von den Eltern am Rücken getragen. Die Jungvögel werden nach gut drei Monaten flügge.

Trauerschwan / Cygnus atratus

 

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Trauerschwans ist Australien, in Neuseeland ist der Trauerschwan eingebürgert. In Europa kommen ausschließlich ausgesetzte und verwilderte Trauerschwäne vor. 

Die Brutzeit wechselt von Gebiet zu Gebiet und passt sich an Jahreszeiten mit hohen Wasserständen an. In Deutschland zeigen Trauerschwäne noch manchmal ihren alten, australischen Rhythmus und brüten, sogar oft mit Erfolg, im Winter.

Tenebrosius Fasan / Phasianus colchicus mut. tenebrosus

 

 

Halsbandfrankolin  /Francolinus francolinus

 

Der Halsbandfrankolin lebt bevorzugt in Gebieten mit viel Gestrüpp und niedrigem Bewuchs. Er baut sein Nest in flachen Mulden am Boden, bevorzugt an einem Strauch oder einem Pflanzenhorst. Das Gelege umfasst 8 – 10  Eier. Die Eier sind spindelförmig bis kurzoval mit einer glänzenden und glatten Schalenoberfläche. Nur das Weibchen brütet. Das Männchen hält sich gewöhnlich in der Nähe des Nestes auf. Die Brutzeit beträgt 18 bis 19 Tage. Die Jungen werden von beiden Elternvögeln geführt. 

 

Rainbow Wellensittiche / Melopsittacus undulatus

 

 

Ziegensittich  / Cyanoramphus novaezelandiae

Reisfink  / Lonchura oryzivora

 Australische Schopftaube / Ocyphaps lophotes

Lachtaube  / Streptopelia roseogrisea